Lischen Müller ist glücklich. Hund vielleicht, wie man so als Hund ohne Grenzen sein kann. Aber Romina mit Helena und Samson sind unglücklich. Und ich bin Egoist genug, um solchen Leuten alles, aber keine Hunde zu gönnen.
Irrtum. Leider ist es REGELFALL (und das sage ich aus 10 Jahre Berlin und in dieser Stadt Hundeerfahrung): Je nach Stadtteil haben 80 und vermutlich mehr Prozent der Hundehalter KEINE Ahnung von Hunden.
Beispiel: Hundeplatz, Friedrichshain, Gürtelstrasse (vier Jahre Erfahrung, da ich fast daneben wohne)
1) Auf dem Platz sind 3 sich bekannte Hunde (Junghunde zw. 8 Mon. und 12 Mon. wenn ich es richtig im Kopf hab) und wir. Wobei ich meine aus der Schusslinie hohlte. Der Älteste davon geht auf den jüngsten immer wieder drauf. Mobbt ihn zu Boden. Besitzerinnen tratschen. "Hach, ist das schön, das Balu (der Unterdrückte) wieder seine Freunde trifft." Balu wäre am liebsten vom Platz. Aber vor lauter auf dem Boden kraucheln kam er nicht zur Tür.
Leute mit Hund Kommen hinzu, der kleine war auch im alter der Schnösel. Ah, Gruppendynamik, alle auf den Neuen. Dieser hatte Panik in den Augen und schnappt irgendwann. "ist das ein assozialer Hund. Unsere wollen nur spielen." (ach ja, das Opfer wurde dann angeleint, weil er ja auf die anderen los ist.)
Als ich gefragt wurde, warum MEINE nicht mitspielen dürfen und ich meinte, sorry, aber ich will meine nicht Mobben lassen, wurde ich angeschaut, als käme ich vom Mond.
2) Hypersexueller Rüde geht sämtliche Hunde dort an. Der kleine Prinz (Pekinesenmix) scheint KEINE Grenzen zu kennen. Zeigte ein Hund Grenzen, war der Böse. Schliesslich ist der Rüde so klein, lieb und überhaupt.
3) Ich rufe Samson zurück, die mit einem anderen Hund anfängt einen Minimix zu hetzten (der zwar versuchte schutz bei Frauchen zu finden, diese ihn aber wegstiess mit den Worten, na spiel weiter). Warum ich denn den Hund aus dem Spiel rufe? Äh, weil sie ins Hetzten von dem Kleinen überging? (oh ton:die spielen doch nur).
Könnt noch Stunden berichten, wieviel Glück die Leute hatten, das auf diesem Platz so wenig Blut floss. Aber weiter mit Alltagsgeschichten:
1) WELPENSCHUTZ!!! Frag nicht, wie oft ich diesen Scheiss mir schon anhören musste. Und wie assozial mein Hund ist, weil diese sich NICHT von Welpen bespringen lassen möchte. Ach ja: Welpen, die fast 2 Jahre alt werden waren auch darunter.
2) Wild bellende Hunde, die in einen reinrennen und Hallo sagen wollen treffen wir öfter. Respektlos? Nö, ist doch schön, das man andere Hunde zum SPIELEN (ich hasse das Wort, wirklich) trifft.
3) Fixieriende Hunde. Die scheint es bei vielen Leuten nicht zu geben. Generell scheint keiner zu WISSEN, das die Körperhaltung oft genug was ganz böses bedeutet. Und wenn mein Hund angespannt den Schwanz wackelt, weil ein Hund sie fixiert, FREUT SIE SICH NICHT.
4) Nein, mein Hund hat keine Angst, wenn sie in der Leine steht, weil eine scheiss Töle kläffend und zähnefletschend um uns rumspringt. Würd ich sie loslassen, hätten wir das Problem nicht mehr, weil dieser unsichere Hund sie entweder am Hals hätte oder vor Schiss abhauen würde. Weil mein Hund sowas nicht abkann.
5) Jetzt ohne Beispiel: Aber min. einmal am Tag sehe ich jemanden, der von seinem Hund kontrolliert wird und das auch noch niedlich findet, weil er keine Ahnung hat, was der Hund da macht. Und das sind die Hunde, die irgendwann ein Problemhund werden.
6) Alle Hunde haben sich lieb. Alle Hunde haben sich lieb zu haben. Alle Hunde wollen miteinader spielen. Den die Hunde brauchen doch Hundekontakt. Und wenn mir ein Hund auf dem Weg entgegenkommt, dann hat der Hund der neue Freund von meinem Hund zu sein. Und dann können sie alle mit dem Bällchen spielen. Denn alle Hunde sind lieb und die es nicht sind sollten einen Maulkorb tragen oder gleich eingeschläfert werden. Denn Hunde sind lieb oder untragbar.....
Ich sag wie es ist: Ich habe zwei Hunde! WIR brauchen KEINEN anderen Hund. Wenn, dann sind das Hunde, die wir kennen, wissen wie die ticken, hat man sich verabredet. Und das mit Leuten, die ihre Hunde lesen können. Die das Wort Gruppendynamik kennen.
Und keine Distanslosen, unerzogenen, vor sabbertriefenden Labbis, bekloppte Terrier oder sonst irgend eine Moderasse (deren Ursprung man übrgens auch oft nicht kennt), die meiner Artrosegeplagten Hündin auf den Rücken springen, sie bedrängen oder meiner unsicheren Hündin (meinem sensibelchen, die mittlerweile lernen musste, angriff ist die beste verteidigung, weil solche Trampel aus 20 m Entfernung in einen reinrennen UM ZU SPIELEN) bedrängen, solche Viecher brauchen wir nicht, wollen wir nicht und wenn diese Besitzer sich nen Steiffhund angeschafft hätten, wäre das Bild des Hundehalters sicher um einiges Besser.
Hach, ich könnt noch Stunden so weitermachen, denn leider trifft man täglich Hundehalter, die diesen Titel nicht verdient haben. Und wenn die keine Hunde bekommen würden, wenn sie sich nicht informieren, hach, wie schön wäre das Leben

. Vor allem müsste ich nicht ständig mit meinen Hunden arbeiten, die mal wieder von einem Tut-nix bedrängt wurden und Frauchen mit den Besitzern disskutieren muss (weil diese auch recht schnell die Grünen rufen, wenn man sich die Tut-nixe vom Leib hält mit den netten Springerstiefeln.) anstatt für Ruhe zu sorgen.
Edit 2: Sorry für Rechtschreibfehler, aber wenn ich mich in Rasche schreibe bei meinem "Lieblingsthema"....