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Raufergruppen

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Kamino

Anfänger

Registrierungsdatum: 12. August 2010

Beiträge: 31

Geschlecht: Weiblich

1

Dienstag, 12. Oktober 2010, 11:43

Raufergruppen

In manchen Hundeschulen und bei organisierten Hundetreffs werden sogenannte "Raufergruppen" angeboten.
Ich wollte mal fragen, was ihr davon haltet und wie genau ich mir das vorstellen muss. Sind solche Raufergruppen sinnvoll? Wie läuft das ab? Was bezweckt man damit und bringt das überhaupt irgendwas?

Danke für eure Antworten!
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Lettie

Fortgeschrittener

Registrierungsdatum: 9. Februar 2010

Beiträge: 228

Geschlecht: Weiblich

2

Mittwoch, 13. Oktober 2010, 12:01

Hab ich noch nix von gehört aber ich bin da auch nicht so auf dem Laufenden. :wink:

Bin mal gespannt was die anderen Sagen.
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Mit lieben Gruß Lettie

Premium-Dog

Hundetrainerin

Registrierungsdatum: 27. August 2009

Beiträge: 242

Geschlecht: Weiblich

3

Dienstag, 11. Januar 2011, 11:56

Es gibt durchaus sehr erfolgreiche Raufergruppen. Thomas Baumann führt solche.
Aber ohne absolutes Fachwissen ist dies eine sehr heikle Sache, denn wenn mehrere Raufer aufeinander treffen gibts eine ziemlich explosive Stimmung.
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Warum soll der Hund unsere Sprache lernen? Sind wir nicht in der Lage seine zu verstehen?
(Angélique Krüger)
Hundeschule
www.Premium-Dog.de
Berlin - Brandenburg

Kamino

Anfänger

Registrierungsdatum: 12. August 2010

Beiträge: 31

Geschlecht: Weiblich

4

Mittwoch, 19. Januar 2011, 17:47

wie muss ich mir das denn vorstellen? werden die hunde einfach frei laufenden zusammengeführt - nach dem motto "jetzt klären die das schon!" und einer ist dann eben der unterlegene oder werden mit den hunden bestimmte übungen gemacht? auch die resultate würden mich interessieren. können raufer wirklich therapiert werden und werden dann im umgang mit anderen hunden im alltag friedlich? ich kann mir das so schlecht vorstellen, denn ich denke, wenn man mehrere raufer (und seien es nur zwei) einfach aufeinander loslässt, dann wird es doch sicherlich zum kampf kommen und die hunde "raufen es eben aus". gelernt haben sie doch aber dabei dann nichts und es wird sie auch nicht friedlicher stimmen. oder tragen die hunde bei solchen gruppen maulkörbe und können sich so erst mal nicht verletzen und es kommt nur darauf an dass sie lernen sich aus dem weg zu gehen und andere konfliktlösungen zu finden? das kann ich widerum nicht glauben, denn ich denke nicht dass ein hund so tickt, oder? hunde wollen nun mal streitigkeiten nicht mit "reden" aus der welt schaffen. natürlich regeln sie viel über körpersprache. aber ein raufer, der gelernt hat sich durchzusetzen wird doch ein beisser bleiben, oder? entschuldigt bitte meine skepsis, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen wie diese gruppen funktionieren. gibt es denn jemanden, der das schon mal live erlebt hat? erzählt doch mal!
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Bondix

Anfänger

Registrierungsdatum: 5. Mai 2010

Beiträge: 18

Geschlecht: Weiblich

5

Freitag, 1. April 2011, 18:38

Also sowas finde ich auch absolut unverständlich und würde ich nie mitmachen. Das ist doch viel zu gefährlich. Kompetente Anleitung hin oder her. Wer bildet sich denn da ein, dass er Hunde so gut interpretieren kann, dass man das in einer Gruppe lösen könnte? Gefährlich und überheblich finde ich das. Sorry, dass ich da jetzt so drastisch bin. Aber ich finde es gar nicht gut, wenn Menschen glauben (egel was für tolle Hundetrainer sie sind) dass sie jeden Hund verstehen. Mein Hund zum Beispiel ist auch ein Raufer. Kein Trainer (wir haben den dritten durch) glaubt mir das. Immer wenn wir Testspaziergänge, Gruppenübingen usw. machen, ist mein Hund einer der besten und gelehrigsten Schüler. Trotzdem prügelt er sich auf Spaziergängen immer wieder mit anderen Rüden. Richtig heftig. Wenn ich das dann den Trainern erzähle, können die sich das immer nicht vorstellen. Den Vorschlag, meinen Hund zu testen, indem ich ihn mal absichtlich in eine Situation mit einem anderen Raufer bringe habe ich abgelehnt (Gründe siehe oben).

Joy-Win

Schüler

Registrierungsdatum: 11. Mai 2011

Beiträge: 83

6

Montag, 11. Juli 2011, 22:25

Es gibt durchaus sehr erfolgreiche Raufergruppen. Thomas Baumann führt solche.
Aber ohne absolutes Fachwissen ist dies eine sehr heikle Sache, denn wenn mehrere Raufer aufeinander treffen gibts eine ziemlich explosive Stimmung.
Dem kann ich nur zustimmen! Es sollte nicht jeder selbsternante Trainer machen.
Es geht in diesen sogenannten Raufergruppen nicht darum einfach "Raufer" zusammen zu stecken und man wartet ab was passiert. Frei nach dem Motto jetzt dürfen sie mal. Vielmehr geht es darum Hunde die gewisse defizite im umgang mit Artgenossen haben, entsprechend kontroliert und geführt zu Trainieren. Für den Trainer ist dies eine anstrengende und Abfordernde Aufgabe. Bevor man zu solchen Gruppen geht sollte man sicher sein das es ein guter Trainer ist der wirklich in der Lage ist diese fachgerecht zu führen.

Premium-Dog

Hundetrainerin

Registrierungsdatum: 27. August 2009

Beiträge: 242

Geschlecht: Weiblich

7

Dienstag, 12. Juli 2011, 07:24

@Kamino
Natürlich werden die nicht einfach zusammen gesteckt und können sich dann auslassen. Es wird ganz individuel entschieden. Natürlich werden auch zum Teil Maulkörbe getragen. Und es wird auch immer eingewirkt wenn es angebracht ist. Ich denke, es wird die richtige Mischung angewendet zwischen Unterordnung unter menschen und Hunden. Es ist eben die hohe Kunst der Kommunkation, Hundepsyche und Ausbildung. Die Hunde lernen, welches Verhalten angebracht ist und welches Verhalten zu welchem Verhalten meines Gegenübers führt bzw. welches Verhalten mich überhaupt weiter bringt!

@Bondix
Dann starte doch noch einen Besuch beim Hundezentrum-Baumann und du wirst sehr wahrscheinlich deine Meinung über deinen Wuff bald ändern können. Klingt jetzt seeehr nach Werbung, aber es ist eben so wie es ist :thumbsup:
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Bondix

Anfänger

Registrierungsdatum: 5. Mai 2010

Beiträge: 18

Geschlecht: Weiblich

8

Dienstag, 12. Juli 2011, 11:44

Ganz ehrlich: ich hab irgendwie den Glauben an die Hundetrainingswelt verloren. Ich hab mittlerweile so viele negative Erfahrungen gemacht, die nicht alle nur meinen Hund als Auslöser hatten, dass ich echt die Nase voll hab. Ich meide andere Hunde und andere Menschen. Das ist für mich das beste Mittel um diese Probleme nicht mehr zu haben. Wie gesagt, ich kann mir einfach nicht vorstellen meinen Hund absichtlich in einen Konflikt gehen zu lassen.

Joy-Win

Schüler

Registrierungsdatum: 11. Mai 2011

Beiträge: 83

9

Dienstag, 12. Juli 2011, 22:29

Ganz ehrlich: ich hab irgendwie den Glauben an die Hundetrainingswelt verloren.
Das ist schade! Ich denke das Du leider an die falschen Trainer geraten bist. Es gibt leider immer wieder selbsternannte Trainer die serijöse Trainer in Miskredit bringen. Aber wenn Du jetzt in das Meideverhalten gehst hilfst Du weder dir noch deinem Hund. Versuche doch einen guten und richtig ausgebildeten Trainer zu finden und versuche es noch mal.

Premium-Dog

Hundetrainerin

Registrierungsdatum: 27. August 2009

Beiträge: 242

Geschlecht: Weiblich

10

Mittwoch, 13. Juli 2011, 01:21

Du hast doch nun Abstand zu dem Thema gewonnen, hast ein dickeres Fell ... also was hast du zu verlieren?
Wenn du eben einen besonders harten Burschen hast, dann kannste eben nicht zu einem "normalen" Trainer gehen, sondern eben zu einem Spezialisten!

Ich hatte selbst schon Kunden, die ich während des gespräches an einen "Spezialisten" weitergegeben habe, da man nicht rumdoktorn muss, wenn man jemanden kennt, der es eben so richtig drauf hat (in einem bestimmten Gebiet).

Ich denke, dass das eben auch einen guten Trainer ausmacht.
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