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Huskyhündin springt an und beisst in Gliedmaßen

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Cachua

Anfänger

Registrierungsdatum: 3. März 2010

Beiträge: 1

1

Mittwoch, 3. März 2010, 09:21

Huskyhündin springt an und beisst in Gliedmaßen

Hallo,
meine Kusine hat eine Huskyhündin, Laila, sie ist jetzt ca. 1 Jahr alt.
Ich gehe oft und gerne mal mit ihr spazieren bzw. joggen und Fahrrad fahren.
Das Problem ist, das sie jeden, über den sie sich freut sofort anspringen muss, bei ihrer Größe nicht sehr angenehm und ihre Krallen sind auch ziemlich scharf. Außerdem beisst sie (nicht aggressiv) aber spielerisch in die Hände, Arme und manchmal auch in die Wade. Das kann ziemlich wehtun, denn sie merkt nicht wie fest sie zu beisst.
Wie kann man ihr das abgewöhnen?

Vielen Dank für das tolle Forum ^__^

Premium-Dog

Hundetrainerin

Registrierungsdatum: 27. August 2009

Beiträge: 137

Geschlecht: Weiblich

2

Mittwoch, 3. März 2010, 10:55

Hallo und willkommen bei HausTierCity,

es ist natürlich nicht ganz unrelevant, ob der Hund im ganzen Alltag überhaupt Grenzen und Regeln zu befolgen hat. Nicht selten zeigen Hunde solche ausschweifenden unangenehmen Ausraster, weil sie wie Könige durch ihr Reich und ihren Alltag schweben :biggrin: Wenn dies der Fall ist, dann wäre es höchste Zeit für etwas Benehmen und Anstand des kleinen Rackers :tongue:

Zum Anspringen/Beißen selbst: es gibt mehrere Möglichkeiten. Man kann dem Hund z.B. eine Ersatzhandlung "anbieten", obwohl "anbieten" etwas ungenau ist, denn eigentlich hat er diese zu befolgen, z.B. "Sitz". Aber wenn das Lob für dieses Kommando nicht toller ist als die Freude beim Anspringen selbst, dann wird der Hund sich freiwillig nicht für Sitz entscheiden, wo wir dann wieder beim "Strafen der ungewünschten Handlung" sind: Wennn ihm das Anspringen und Beißen unangenehm gemacht wird, wird er das auch nicht mehr tun. Wenn er dazu GANZ WICHTIG für eine andere Handlung die erwünscht ist, gelobt wird, dann wird er lieber diese zeigen, erst recht wenn er dann auch noch die gewollte Zuneigung von der Person bekommt, für die er sich interessiert. Aber das ist für einen Laien schon etwas schwieriger, weil der Hund, der dann gelobt wird, schnell wieder aufdreht und in alte Verhaltensweisen zurück fällt. Da ist Timing das A und O.

Auch hier ist ein sicher erlerntes Abbruchkommando Gold wert, denn damit brauchst du erst garnicht anderweitig (z.B. körperlich) strafen, denn das Abbruchkommando ist die Vorwarnung der Strafe, wenn er nicht sofort mit seinem Verhalten aufhört.

Bei einem jungen Hund wie diesen hier, rate ich dir auch sehr davon ab, dass die anderen Leute (die angesprungen werden) ihn strafen, denn leicht kann eine Fehlverknüpfung entstehen und dann mag er keine fremden Leute mehr, dann wird es richtig schwierig.

Wenn du dir einen guten Trainer suchst, der sich nicht davor scheut, dir zu zeigen, wie du den Hund für solch ein Verhalten richtig strafst, sollte er dir das problemlos in einem Termin beibringen können, wie du richtig reagierst. Der Hund muss die Chance bekommen, die Folgen für sein Verhalten klar einschätzen zu können. Wenn ihm diese Folgen RICHTIG gezeigt werden, dann entscheidet er sich selbst und freiwillig für die von uns gewünschte Verhaltensweise.

Wenn du noch Fragen hast - immer her damit!
Signatur von »Premium-Dog«
Warum soll der Hund unsere Sprache lernen? Sind wir nicht in der Lage seine zu verstehen?
(Angélique Krüger)
Hundeschule
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Berlin - Brandenburg

JKP

Administrator

Registrierungsdatum: 11. Juni 2008

Beiträge: 1 020

Geschlecht: Weiblich

3

Mittwoch, 3. März 2010, 11:00

Weil ich finde, dass das ein ernstes Thema ist, antworte ich da jetzt mal gleich drauf:
Anspringen (wie du es beschreibst) und vor allem nach Kleidung und Körperteilen schnappen (wenn auch spielerisch) ist absolut verboten! Noch dazu bei einem Husky und noch dazu in dem Alter!
Ihr solltet deshalb sofort handeln! Ein solches Verhalten darf einfach nicht erlaubt sein und muss sofort unterbunden werden. Das heißt, wenn die Hündin nur ansatzweise dieses Verhalten zeigt wird sie sofort unterbrochen (scharfes "Nein!") und zurechtgewiesen (gegebenenfalls darf es da auch mal ein strenger Griff ans Halsband etc. sein). Wenn ihr mit ihr spielt und sie versucht dabei Euch anzuspringen oder nach Euch zu schnappen, ist das Spiel sofort beendet! Dreht Euch um und schaut sie nicht mehr an! Kurz gesagt: lasst ihr das einfach nicht durchgehen. Stoppt sie am besten schon, bevor sie springt oder beisst. Wenn sie sich dann ruhig verhält und die Begrüßung oder das Spiel weniger heftig ausfällt, müsst ihr sie ausgiebig loben. Sie wird lernen ihr Temperament zu zügeln und begreifen, dass ihr Verhalten unerwünscht war. Um das ganze noch intensiver zu trainieren, könnt ihr der Hündin auch eine Ersatzhandlung anbieten. Zum Beispiel könntet ihr ihr beipringen, dass sie Sitz oder Platz macht, bevor sie jemanden (anständig!) begrüßen darf...
In diesem Fall würde ich wirklich streng sein, es ist wichtig, dass ihr Euch gerade jetzt in diesem Alter durchsetzt!

Wie verhält sie sich den ansonsten? Kennt sie ihre Grundkommamdos? Läuft sie gut an der Leine? Ist sie verträglich?
LG, Stephanie
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JKP-Jesse, Knut und Partner
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JKP

Administrator

Registrierungsdatum: 11. Juni 2008

Beiträge: 1 020

Geschlecht: Weiblich

4

Mittwoch, 3. März 2010, 11:03

Sorry Angélique! Unsere Antworten haben sich wohl überschnitten... Wollte Dir nicht"reinpfuschen"! :biggrin: :tongue:
Aber ich denke, wir haben sowieso das gleiche gemeint! :thumbup:
LG, Stephanie
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Premium-Dog

Hundetrainerin

Registrierungsdatum: 27. August 2009

Beiträge: 137

Geschlecht: Weiblich

5

Mittwoch, 3. März 2010, 11:28

Hey, was heißt hier "reinpfuschen"?! Ich bin nicht Gott und weiß auch nicht alles besser :whistling: .

Es gibt viele Methoden und jeder kann hier seine äüßern, dafür sind wir doch alle hier :thumbsup: !
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lilie

Anfänger

Registrierungsdatum: 11. Dezember 2009

Beiträge: 16

6

Freitag, 12. März 2010, 17:16

Hey,
ich kann Stephanie und Angélique hier nur zustimmen. Wichtig ist es jetzt einzugreifen und was zu tun und zwar ganz klar diese Art von Verhalten zu unterbinden.
Unter Umständen würd eich auch einen Hundetrainer zur Rate ziehen.