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Pro&Contra PETA

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Trulla87

Anfänger

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21

Dienstag, 8. März 2011, 13:28

Ich muss ganz ehrlich gestehen, die deutsche Version versteckt alles sauberer als die Amerikaner, da ist es im übrigen mit der "Abschlachtung" gewesen.
Leute, wie ich, die persönliche Erfahrung machen, informieren sich natürlich anders über diese Orga.
Es ist ja nicht nur die Exotenhaltung die sie ankreiden, sondern sämtliche Tierhaltung, wie ich schon mal schrieb.
Wer die Seite von denen ließt, kann es selbst sehen :)

Premium-Dog

Hundetrainerin

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22

Dienstag, 8. März 2011, 14:27

mmh, ich habe gerade mal auf der Seite von Peta die Rubrik "häufig gestellte Fragen" durchgelesen und kann mich mit einigen Punkten sehr gut identifizieren und kann andere Punkte zumindest nachvollziehen und verstehen.

Z.B. Hundezüchter. Ich selbst habe und werde Hundewelpen von Züchtern aufgenommen bzw. aufnehmen, obwohl die Tierheime überfüllt sind und woanders Hunde eingeschläfert werden. DAS ist einfach verrückt. Zumindest kann ich verstehen, dass sie die Hundezucht solange runterdrücken wollen solange hunderttausende von Hunden in Tierheimen verkümmern.
... um nur ein Beispiel zu nennen.

Und das Peta USA Tiere einschläfert für die "angeblich" absolut keinen Platz mehr gibt, mmh ... was soll man machen, wenn man keine Möglichkeit mehr hat ein Tier lebenswert unterzubringen? Am Leben erhalten um jeden Preis? Was wenn nicht mal mehr Geld für Futter da wäre? Stehe dann Verhungern vor Einschläfern??? Ist jetzt zwar radikal, aber irgendwann würde man wohl dort ankommen, oder nicht?

Also finde dieses Thema sehr kritisch und kann mich bis jetzt nicht auf die Peta-Gegner-Seite stellen ...

@ Trulla
Was meinst du denn genau mit "Abschlachtung"???
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Warum soll der Hund unsere Sprache lernen? Sind wir nicht in der Lage seine zu verstehen?
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Fachpflaume

Fortgeschrittener

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Beiträge: 167

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23

Dienstag, 8. März 2011, 21:34

Genügend Geld für Werbeaktionen und Anwälte, Euthanasiemittel hohe Gelder für Mitarbeiter .... aber kein Geld für Futter???
Jedes halbwegs gut geführte Tierheim würde eine ähnliche Vermittlungsquote schaffen ohne extreme Sonderausgaben.
So einige Gnadenhofbetreiber würden gern eine Anti-pelz Plakatserie veröffentlichen, bekommen aber dadurch nicht 1 Tier mehr vermittelt.
Und mal ganz erhrlich .... eine begehbare Tiefkühlung??
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Rollst du noch oder reitest du schon?!

Premium-Dog

Hundetrainerin

Registrierungsdatum: 27. August 2009

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Geschlecht: Weiblich

24

Mittwoch, 9. März 2011, 08:27

Es handelt sich nicht um ein kleines regionales Tierheim, sondern um eine bundesweite ja sogar weltweite Organisation.
Werbeaktionen sind nötig um überhaupt weiter zu wachsen bzw. um überhaupt so grß zu werden, viele Mitglieder zu gewinnen und Spenden und Mitgliedsbeiträge zu erhalten. Und auch jede Tierschutzaktion kostet viel viel Geld, auch Plakationen usw.
Natürlich arbeiten auch die Anwälte nicht umsonst. Diese sind aber notwendig, wenn man nicht nur Plakate aufhängen möchte, sondern Legebatterien gesetzlich zu verbieten oder den Bio-Eier-Skandal aufzudecken sowie gegen soo viiieele Tierquäler gerichtlich vorzugehen.
Von dem Geld für Euthanasiemittel Futter zu kaufen ist meiner Meinung nach vollkommen unverhältnismäßig ...
Eine große und somit effektive Organisation kann nunmal nicht ausschließlich von ehrenamtlichen Mitgliedern leben. Jedes kleinste Tierheim gibt wohl Geld für Mitarbeiter aus, zumindest zum Teil.

Ich meinte damit ja nicht Futter allgemein, aber man stelle sich mal vor, wenn absolut kein gesundes Tier der Welt eingeschläfert werden würde. Ich bin mir sicher, es wäre mit kein Geld der Welt realisierbar, jedes dieser Tiere zu unterhalten :attention: "Einige" dann einzuschläfern und sich für die Nachproduktion neuer Tiere einzusetzen klingt für mich erstmal nach der einzigen Lösung. Zu sagen: "Kein gesunder Hund sollte eingeschläfert werden. Und die Hundezüchter sollen sie in Ruhe züchten lassen!" ist natürlich langfristig absolut nicht möglich und würde eskalieren bzw. es ist ja bereits eskaliert.



"So einige Gnadenhofbetreiber würden gern eine Anti-pelz Plakatserie
veröffentlichen, bekommen aber dadurch nicht 1 Tier mehr vermittelt." Ich glaube, hier vergleichst du Äpfel mit Birnen. EIn Gnadenhof hat nicht viel mit Anti-Pelz-Aktionen zutun.
Auserdem ist Peta ja nicht nur für Hunde und Katzen da, sondern setz
sich für sehr viele Tiere ein, die alle Ihre Berechtigung und Kampagne
verdient haben. Man kann nie allen gerecht werden. Dies ist in jeder
Gesellschaft und Politik der Fall. Man muss die vorhandenen Mittel
einfach so gerecht wie möglich verteilen, auch wenn jeder einzelne es
nicht als gerecht genug empfindet.
Nur weil nicht für alle Hunde und Katzen genügend Platz bzw. Geld da ist, muss man sich trotzdem für die Pelz-Tiere einsetzen, genauso wie für Hühner und Rinder. (Ja, mir ist ein Hund auch wichtiger als ein Huhn, aber es ist gut, dass sich auch Menschen für diese einsetzen, auch wenn dies Gelder verschluckt)

"Und mal ganz erhrlich .... eine begehbare Tiefkühlung??" Also ich kenne die Hintergründe dazu nicht, kennst du sie? Es ist aber durchaus möglich, dass irgendein Futter gekühlt gelagert werden muss. Bei großen Mengen von Futter kann ich 30 Truhen anschaffen oder eine kostengünstigere (Anschaffung und Unterhalt) begehbaren Kühlraum. (Ich kenne Jäger die solch eine haben).
Es macht natürlich einen Unterschied, wenn Peta diese zur Unterbringung von Kuchen und Buffets für ihre Partys angeschafft hat, was durchaus sein kann. Aber solange das niemand ganz genau weiß, bin ich nicht dafür Peta nur für diese Anschaffung zu verurteilen :thumbdown:

"Jedes halbwegs gut geführte Tierheim würde eine ähnliche Vermittlungsquote schaffen ohne extreme Sonderausgaben." Ja, aber es handelt sich hier eben nicht um ein Tierheim, sondern um eine Organisation die nachhaltig arbeitet und Veränderungen für die Zukunft erreichen möchte. EIn Tierheim kümmert sich nur um momentane Ist-Zustände. EIn Tierheim welches auch nur eine kleine Kampagne z.B. Tier-Anschaffung zu Weihnachten startet, muss dafür Gelder aufbringen, für das es hätte noch mind. einen Hund mehr aufnehmen können. Nachhaltig gesehen bringt solch eine Kampagne eben mehr, als einen weiteren Hund aufzunehmen ... das ist leider sehr sehr hart ... auch für mich :unsure:

Ein persöhnliches Beispiel dazu von mir: Ich sehe auf dem Polenmarkt einen kleinen süßen Welpen, der im Kofferraum sitzt und zum Verkauf angeboten wird. Wenn ihn niemand kauft, wird er wahrscheinlich getötet. Ich suche sowieso grad einen Hund, weil ich mir einen neuen anschaffen möchte. Ich kaufe diesen Welpen NICHT, nicht einmal für 50,-EUR, nein, ich kaufe einen für mehrere Hundert EUR sogar. Warum tue ich das? Nur wenn solche Hunde nicht gekauft werden, wird solch ein Tierleid verhindert. Jeder Kauf unterstützt diese Quälerei. Der mögliche Mord an diesen Welpen vergrößert die Chance sehr, das dieser Händler dieses Geschäft aufgibt. Das ist unheimlich traurig.

Ich hoffe ihr versteht was ich sagen will. Nachhaltiger Tierschutz ist eben nicht jedes Tier aufzunehmen und zu unterhalten, wenn die Mittel begrenzt sind. Ich würde mir natürlich nichts sehnlicher Wünschen, alsdass kein gesundes Tier eingeschläfert werden muss :attention: :attention: :attention:
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Pan

Anfänger

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Beiträge: 7

Geschlecht: Männlich

25

Freitag, 25. März 2011, 14:32

Meiner Meinung nach interessiert PETA sich nicht für Tierschutz sondern nur dafür möglichst viel Öffentlichkeit und somit Spenden zu generieren. Das können sie aber sehr gut. Solange es um globale Themen geht is das ok aber wenn es um den einzelnen Tierhalter geht spreche ich ihnen einfach mal die Kompetenz ab. Wer sich dafür auspricht Hunde vegan zu ernähren kann eigentlich nicht ganz .......
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Melli2

Anfänger

Registrierungsdatum: 8. März 2011

Beiträge: 41

26

Samstag, 26. März 2011, 15:03

Ich weiß auch zu wenig über diese Organisation um mir da eine Meinung bilden zu können. Ich finde es nur immer wieder total schwachsinnig, wenn sie dann irgendwelche Models aquirieren, die dann eine Anti-Pelz-Kampagne machen und ne Woche später schon wieder dick mit Pelz über irgendeinen Laufsteg latschen. Da leidet für mich dann auch die Glaubwürdigkeit der Organisation.

JKP

Administrator

Registrierungsdatum: 11. Juni 2008

Beiträge: 1 219

Geschlecht: Weiblich

27

Dienstag, 29. März 2011, 10:52

Eine aktuelle PETA-Petition fordert ein Heimtierschutzgesetz[b] mit folgenden Punkten:[/b]
  • Gruppenhaltung sozialllebender Arten (Kaninchen, Vögel, etc.)
  • Haltungsverordnung für alle „Heimtiere“
  • Verbot der Wildtierhaltung in Privathaushalten
  • Sachkundenachweis für Hundehalter
  • Massive Eindämmung der Zucht aller „Heimtiere“
  • Beendung der sog. „Qualzuchten“
  • Kastrationsgebot für alle geschlechtsreifen Tiere, die unkontrolliert ins Freie gelassen werden
  • Verkaufsverbot von Tieren im Zoohandel
  • Ausbildungsverordnung für Mitarbeiter des Zoohandels
  • Verbot sexueller Handlungen mit Tieren
Was genau kritisiert Ihr an dieser Forderung? Welche Punkte geben Anlass zur Sorge? Handelt es sich nicht um Punkte, die eigentlich wichtig wären und im Sinne der Tiere? Oder ist das alles Unsinn und wir brauchen ein solches Gesetz nicht? Oder geht es Euch generell darum, dass Ihr kein "Gesetz" wollt, dass etwas vorschreibt, weil jeder selbst bestimmen soll?
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LG, Stephanie

Premium-Dog

Hundetrainerin

Registrierungsdatum: 27. August 2009

Beiträge: 242

Geschlecht: Weiblich

28

Dienstag, 29. März 2011, 23:09

Ich stimme jedem dieser Punkte dieser Petition zu und bin 100% dafür!!!
Wie gesagt, ich habe mich auf der PETA-Seite etwas umgesehen und konnte für mich nichts entdecken was eindeutig schlecht ist. Man kennt bei manchem nicht die ganzen Hintergründe, aber das andere Organisationen und Firmen scharf gegen PETA schießen ist gut nachvollziehbar, weil sie ja von PETA bedroht werden (Pelzhändler, Legebatterienbetreiber).

Und hey, wenn PETA mich aus irgendeinem Grund "kontrollieren" wollen würde, würde ich es positiv sehen. Super dass sie so aktiv sind. ... solange ich mir nichts vorzuwerfen habe, sollen sie doch ruhig kritisch sein.

Und zum Thema PETA schläfert Tiere ein: PETA selbst leugnet dies nicht, sondern erklärt, dass andere Organisationen die keine Tiere einschläfern, solche Tiere erst garnicht aufnehmen und dann manchmal bei PETA landen und diese bei nciht erfolgreicher Vermittlung eingeschläfert werden. Ob das stimmt, weiß ich nicht, aber es klingt nachvolziehbar. Wenn ein Tierheim keinen Platz für Hund x hat und keine Lösung für dessen Unterkunft und ihn deshalb auch nicht haben will, dann sollte es nicht gegen die EInschläferung von PETA wettern, sondern selbst einen realisierbaren Vorschlag anbieten.

Viel schimmer ist, dass im Tierheim geborenen Tierbabys am Leben gelassen werden. Meiner Meinung nach sollten sie unmittelbar nach der Geburt euhanisiert werden.
Habe einen Bericht gesehen, bei dem einen hochschwangere Hündin am Tag ihrer EInschläferung aus einer Tötungsstation (Tierheim) in Spanien nach Deutschland geholt wurde. Noch in Spanien brachte sie 5 Welpen zur Welt. Hunderte Hunde werden täglich in Spanien eingeschläfert, einige werden gerettet und nach Deutschland gebracht. Warum rettet man 1 Hund woraus nun 6 geworden sind, anstatt 6 andere Hunde vor dem Tod zu bewahren :cursing: :thumbdown: :cursing: Da kann man sich nur an den Kopf fassen
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jey1987

Moderator

Registrierungsdatum: 14. Januar 2008

Beiträge: 293

Geschlecht: Weiblich

29

Mittwoch, 30. März 2011, 07:05

@Stefanie:
Das sind nur die sachen mit denen sie neue Mitglieder locken wollen.
Aber gib mal bei der Suche auf deren Seite "Exoten" ein. Lügen über Lügen.
Z.B. die Behauptung 90% aller Reptilien in der Haustierhaltung hätten eine Salmonelleinfektion und würden ansteckend sein.
So ein Quatsch. Nirgends wird die Quarantäne so gewissenhaft durchgeführt wie in der verantwortungesbewussten Haltung von Terrarientieren.
Ich gebe, so wie alle anderen Halter die ich kenne jährlich einige hundert € aus um Kotproben und Abstriche untersuchen zu lassen. Und tadaaaa, nie Salmonellen gefunden. Abgesehen davon lecke ich nicht an meinen Tieren (Davon geht die PETA wohl aus), das vermindert die Gefahr einer Ansteckung doch schon mal enorm.
Was die TIere wenn dann haben sie am häufigsten Würmer, vor allem Nematoden, die leicht in den Griff zu bekommen sind. Noch dazu sind Reptilien keine "Anfasstiere" wie soll man sich denn da Anstecken. Und fragt mal einen Terrarianer welches Desinfektionsmittel er verwendet. Das wird e euch sagen können. Dann fragt mal einen Hunde/Katzen/Meersachweine... -Halter.

Dann das Verbot von Wildtieren bedeutet auch das Verbot aller Reptilien, Wirbellosen und Co.
Das bedeutet die Tiere werden den Besitzern abgenommen und eingeschläfert bzw. eingefrohren. So wurde es in einigen Bundesländern schon furchgeführt. Z.B. mit Pfeilgiftfroschnachzuchten (die sind absolut ungiftig, aber das wissen die unterenwickelten Individuen der Peta nicht) sowie auch vegetarische Echsen (jaaa die greifen nämlich Menschen an und fressen sie) und viele weitere Arten.
„Bedenkt man, dass das Gift des Pfeilgiftfrosches ausreicht, um 10 Menschen zu töten, wird die Gefahr für die Öffentlichkeit deutlich." (Zitat PETA) aber ach herje wie dumm, es sind gar keine Wildfänge im Handel und nur Wildfänge sind noch für wenige Wochen giftig. Aber Bildung geht die PETA ja nichts an.
Ich bin übrigens strikt gegen die Haltung giftiger Pflanzen!!!
Das ist nämlich die Einschläferungstaktik der ach so tollen PETA.
Dann kommt noch die Behauptung, die Wxoten seien alles Widfänge, das ich nicht lache! „So gut wie alle exotischen Tiere werden aus ihren Ursprungsländern hergekarrt, um für den Rest ihres Lebens in deutschen Wohnzimmern in Gefangenschaft zu leben“ so Carola Schmitt von PETA Deutschland e.V. und bezeichnet gegenteilige Behauptungen als Unwahrheiten der lediglich an Gewinn interessierten Händler." Dann bin ich wohl auch ein böser Händler. Komisch das ich nichts verkaufe oder nur wenige Nachzuchten Ähhhhm Wildfänge jährlich.
Und die ganzen Farbormen die verkauf werden und in der Zwischenzeit einen hohen Anteil an verkauften Reptilien ausmacht, sind Mutationen die plötzlich in der Natur auftauchen.

Mehr schreibe ich lieber nicht, ich habe nämlich keine Lust auf Besuch von denen, auch wenn meine Tierhaltung vom Veterinäramt abgesegnet wurde.

Registrierungsdatum: 5. März 2008

Beiträge: 156

Geschlecht: Männlich

30

Mittwoch, 30. März 2011, 08:50

...Viel schimmer ist, dass im Tierheim geborenen Tierbabys am Leben gelassen werden. Meiner Meinung nach sollten sie unmittelbar nach der Geburt euhanisiert werden.
Habe einen Bericht gesehen, bei dem einen hochschwangere Hündin am Tag ihrer EInschläferung aus einer Tötungsstation (Tierheim) in Spanien nach Deutschland geholt wurde. Noch in Spanien brachte sie 5 Welpen zur Welt. Hunderte Hunde werden täglich in Spanien eingeschläfert, einige werden gerettet und nach Deutschland gebracht. Warum rettet man 1 Hund woraus nun 6 geworden sind, anstatt 6 andere Hunde vor dem Tod zu bewahren :cursing: :thumbdown: :cursing: Da kann man sich nur an den Kopf fassen


Starker Tobak wie ich finde. Warum haben Welpen weniger Recht zu überleben als der Hund im Zwinger nebenan?

Pan

Anfänger

Registrierungsdatum: 17. Oktober 2010

Beiträge: 7

Geschlecht: Männlich

31

Mittwoch, 30. März 2011, 15:25

Eine aktuelle PETA-Petition fordert ein Heimtierschutzgesetz[b] mit folgenden Punkten:[/b]
  • Gruppenhaltung sozialllebender Arten (Kaninchen, Vögel, etc.)
  • Haltungsverordnung für alle „Heimtiere“
  • Verbot der Wildtierhaltung in Privathaushalten
  • Sachkundenachweis für Hundehalter
  • Massive Eindämmung der Zucht aller „Heimtiere“
  • Beendung der sog. „Qualzuchten“
  • Kastrationsgebot für alle geschlechtsreifen Tiere, die unkontrolliert ins Freie gelassen werden
  • Verkaufsverbot von Tieren im Zoohandel
  • Ausbildungsverordnung für Mitarbeiter des Zoohandels
  • Verbot sexueller Handlungen mit Tieren
Was genau kritisiert Ihr an dieser Forderung? Welche Punkte geben Anlass zur Sorge? Handelt es sich nicht um Punkte, die eigentlich wichtig wären und im Sinne der Tiere? Oder ist das alles Unsinn und wir brauchen ein solches Gesetz nicht? Oder geht es Euch generell darum, dass Ihr kein "Gesetz" wollt, dass etwas vorschreibt, weil jeder selbst bestimmen soll?
Das hört sich ja schön an aber meiner Meinung nach ist das grösstenteils purer Populismus und hilft den Tieren nicht. Man sucht sich nur das schwächste Glied in der Kette um es zu gängeln. Wer seine Tiere schlecht hält geht nicht an die Öffentlichkeit und wer an die Öffentlichkeit geht soll sich gängeln lassen? Der springende Punkt ist doch das Tiere als Sache gelten und somit für viele Vergehen nur sehr geringe oder gar keine Strafen zu erwarten sind. Somit steht zum Bsp ein Gerichtsverfahren oft in keinem Verhältnis zur erwartenden Strafe und wird somit unterlassen.



  • Gruppenhaltung sozialllebender Arten (Kaninchen, Vögel, etc.)


Wie sollte das zu kontrollieren sein? Die Tiere werden gekauft wie eine Schachtel Zigaretten und verschwinden in den privaten 4 Wänden. Dort ist eine Kontrolle nicht möglich. Sinnvoller fände ich es dafür zu sorgen die kommerzielle Zucht zu erschweren damit man ein Tier eben nicht billiger als eine Schachtel Zigaretten bekommt und somit von vielen auch weniger geachtet wird. Sinnvoll wäre es auch es in die Tierärtztliche Beratung bzw Kontrolle zu integrieren denn meistens ist es Unwissenheit.
Wieder fehlt eine genaue Definition denn ich denk mal auch zB Hunde sind eine sozialllebende Art


  • Haltungsverordnung für alle „Heimtiere“


Das bringt nur etwas wenn jede Tierart gesondert behandelt wird. Es sollte ein Leitfaden über Mindestanforderungen sein der dann auch für Veterinärämter verbindlich ist, denn diese entscheiden bis jetzt grösstenteils nach persöhnlichem Ermessen. Das kann sehr unterschiedlich sein.

  • Verbot der Wildtierhaltung in Privathaushalten

Wirklich verboten gehören die Zucht und der Handel mit Wildtieren (Säugetieren) denn damit wird nur Elend Auf Kosten von Mensch und Tier
produziert und nicht die Haltung.


Aus Gründen des Tierschutzes kann das Halten von Wildtieren aber durchaus gerechtfertigt sein, wenn eine Auswilderung nicht möglich ist.
Man muss nicht alles töten nur weil es Zoogeschäfte und Züchter gibt die so skrupellos sind alles was man jemandem verkaufen kann zu Züchten bzw anzubieten.

Zu Amphibien etc. kann ich nix sagen denn da kenn ich mich nicht aus.
Viele Haustiere sind aber auch eigentlich Wildtiere bzw Wildfänge zB Vögel Fische etc.

Das muss schon genauer definiert werden sonst macht sich mein Hund ja strafbar wenn er einen Floh mit nach Hause bringt und für die Regenwürmer und den Maulwurf in meinem Garten muss ich dann wohl den Kammerjäger rufen damit er sie vergiftet?
Das is absoluter Unsinn, kann nicht kontrolliert werden und hat nur zur Folge das die Halter in die Illegalität getrieben werden und somit das Wohl der Tiere garnicht mehr zu kontrollieren ist und sie eben einfach nicht mehr raus düfen.
Was ist mit gewerblicher Wildtierhaltung oder der Berechtigung des "Fachmannes" Jäger, der nach 1 monatiger Ausbildung mir völlig veraltetem lange wissenschaftlich wiederlegtem Wissen, grundsätzlich dazu befähigt ist Wild in Gehegen zu halten. Meist werden diese Wildtiere nur dazu missbraucht die Jagdhunde am lebendigen Tier zu trainieren und verenden langsam und qualvoll.
Warum haben Zoos das Recht Tiere in mangelhaften Gehegen zu halten (für sie gelten die Richtlinien zur Wildtierhaltung nicht), Nachwuchs zu züchten der dann oft an dubiose Tierhändler verkauft wird die die Tiere dann an jedermann verkaufen und einer Privatperson die sich daran hält und sogar mehr als die Mindestanforderungen erfüllt und oft eine Sachkundeprüfung ablegen muss sollte es verboten sein?


  • Sachkundenachweis für Hundehalter
Ich glaube kaum das es nützt die 5% der Unverbesserlichen zu beeinflussen
  • Massive Eindämmung der Zucht aller „Heimtiere“
Die kommerzielle Zucht ja
  • Beendung der sog. „Qualzuchten“
Die, die als solche gelten sind bereits verboten man sollte es aber durchaus erweitern. Dann fallen auch geschätzte 10% der Hunde und Katzenrassen weg.
  • Kastrationsgebot für alle geschlechtsreifen Tiere, die unkontrolliert ins Freie gelassen werden
Das is ja auch schon ohne PETA im Gange. Gerade bei Katzen ist das ein riesen Problem ähnlich dem der Strassenhunde in anderen Ländern. Der Unterschied ist nur das verhungernde oder kranke Katzen sich verkriechen und nicht wie Hunde auf der Strasse Mitleid oder Ekel erregen.

  • Verkaufsverbot von Tieren im Zoohandel


Für viele Tierarten und vor allem für "Wildtiere" (Säugetiere) wirklich mehr als überfällig. Für alle Tiere halte ich ein Haltungs bzw Ausstellungsverbot für sinnvoll.


  • Ausbildungsverordnung für Mitarbeiter des Zoohandels
Weiss zwar nicht was sie damit meinen aber falls es nicht so ist sollte es schon ein Lehrberuf sein mit der Pflicht eines Gesellenbriefes.


  • Verbot sexueller Handlungen mit Tieren
Soweit ich weiss ist das in Deutschland verboten, ausserdem ist es in den meisten Fällen ein Verstoss gegen das Tierschutzgesetz und somit eine Straftat
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Gnadenhof